Industriekaufleute

Duales System

Form

Ausbildungsvertrag

Voraus­setzung

3 Jahre

Dauer

Berufsabschluss

Ziel

Herzlich willkomen!

Schön, dass Sie sich für die Ausbildung als Industriekauffrau/-mann interessieren.

Industriekaufleute werden in Klein-, Mittel- und Großbetrieben mit unterschiedlicher Ausrichtung für die Planung, Durchführung und Kontrolle der verschiedensten kaufmännischen Aufgabenbereiche eingesetzt. Die Auszubildenden so auszubilden, dass sie in der Lage sind diese Aufgaben zu bewältigen ist oberstes Ziel des Bildungsgangs.

Dazu wird in den Fachklassen innerhalb des Dualen Systems in Kooperation mit den jeweiligen Ausbildungsbetrieben eine breit angelegte Handlungskompetenz entwickelt, die ermöglicht, anstehende Probleme zielorientiert selbstständig zu lösen, gefundene Lösungen zu bewerten und weiterzuentwickeln.

Einen allgemeinen Überblick über das Berufsbild kann man sich über den Service der Bundesagentur für Arbeit (BERUFEnet Suchwort: Industriekauf) verschaffen.

Voraussetzungen

Die Ausbildungsverordnung für Industriekaufleute setzt generell keinen schulischen Abschluss voraus. Rein rechtlich ist es also keine Voraussetzung, dass ein Auszubildender erst einmal die Schule abgeschlossen haben muss, bevor er mit der Ausbildung beginnt. Etwas anders sieht die Sache aus, wenn man sich tatsächlich bewirbt. Viele Unternehmen verlangen von ihren Bewerbern mindestens einen Realschulabschluss. Mitunter wird sogar das Fachabitur oder das Abitur vorausgesetzt. 

Abschluss

Industriekaufmann / Industriekauffrau

Bildungsgang

Die Auszubildenden im Berufsbild „Industriekaufleute“ werden am Berufskolleg Hilden in der Teilzeitform unterrichtet. Dies bedeutet, dass sie in der Regel an zwei Berufsschultagen von den Ausbildungsbetrieben freigestellt werden, wobei Wert darauf gelegt wird, dass einer der beiden Berufsschultage maximal fünf Unterrichtsstunden beträgt (Ende um 12:25 Uhr).

An dem anderen Berufsschultag endet der Unterricht dann gewöhnlich nach der 8. Unterrichtsstunde (Ende 15:00 Uhr). Im zweiten Halbjahr des dritten Ausbildungsjahres werden die Industriekaufleute nur an einem Berufsschultag (maximal 8 Unterrichtsstunden) beschult und stehen somit ihren Ausbildungsbetrieben mit höherer Wochenarbeitszeit zur Verfügung.

    Sonstiges

     

    Unterricht

    Der Unterricht im berufsbezogenen Bereich erfolgt entsprechend dem aktuellen Lehrplan nach den Grundsätzen der Lernfeldorientierung. Die Ausbildenden können Informationen über die Lerninhalte und die didaktische Konzeption der aktuellen didaktischen Jahresplanung entnehmen.

    Berufsbezogener Lernbereich: 
    • Industrielle Geschäftsprozesse
    • Wirtschafts- und Sozialprozesse
    • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
    Differenzierungsbereich:
    • Englisch
    Differenzierungskurse und Zusatzangebote im Bildungsgang Industriekaufmann/-frau:

    Unsere Auszubildenden können an Differenzierungskursen und Zusatzangeboten teilnehmen. · IHK Internationales Marketing/Außenhandel · ICDL Internationaler Computerführerschein · KMK-Fremdsprachenzertifikat “Englisch für Wirtschaft und Verwaltung“ · Eco Cebra-Zertifikat (E-Commerce) · ERP/SAP-Zertifikat · EU-gefördertes Auslandspraktikum

    • Prüfungsvorbereitung
    • Unterstützung bei der Dokumentation der Projektarbeiten
    • Studienfahrten, die wichtige unterrichts- und prüfungsrelevante Inhalte aufgreifen, die entsprechend vor- und nachgearbeitet werden.

    Auszubildende mit zwei- und zweieinhalbjährigem Ausbildungsvertrag werden in speziellen Verkürzer-Kursen zusammengefasst, in denen der gesamte Unterrichtsstoff in kürzerer Zeit vermittelt wird.

    Wir bieten für die Industriekaufleute eine Notebookklasse an. Die vom BK Hilden zur Verfügung gestellten Notebooks stehen den Auszubildenden im Unterricht permanent zur Verfügung. Der Unterricht findet in entsprechend ausgestatteten Klassenräumen (mit Decken-Beamer, Lernplattform etc.) statt.

    Berufsübergreifender Bereich:
    • Religion
    • Politik / Gesellschaftslehre
    • Deutsch / Kommunikation
    • Sport / Gesundheitsförderung

    Der Beruf des Industriekaufmanns / der Industriekauffrau ist ein bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Industriekaufleute werden in Klein-, Mittel- und Großbetrieben mit unterschiedlicher Ausrichtung für die Planung, Durchführung und Kontrolle der verschiedensten kaufmännischen Aufgabenbereiche eingesetzt.

    Kooperationen und Kontakte

    Die Lehrkräfte des Bildungsganges legen großen Wert auf eine enge Kooperation mit den Ausbildungsunternehmen. Neben dem jährlich stattfindenden Ausbildersprechtag können Ausbildende jederzeit Kontakt mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern bzw. den Fachlehrkräften aufnehmen.

    Anmeldung

    Die Anmeldung erfolgt über die Ausbildungsunternehmen.

      Kontakt

      Mit weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an die Abteilungsleitung oder nutzen Sie das Kontaktformular.

      StD' Anna Kurtz

      StD' Anna Kurtz

      Abteilungsleiterin IFK und FFM sowie Kooperationen, Berufsorientierung und Industriekaufleute

       

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